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Artenkenntnis mit Stift und Neugier fördern

Nature Journaling – das bewusste Zeichnen, Schreiben und Reflektieren in der Natur – ist ein moderner Begriff für eine altbewährte Forschungsmethode.

Schon Charles Darwin, Maria Sibylla Merian oder Alexander von Humboldt hielten ihre Naturbeobachtungen in Skizzen und Texten fest. Ihre Aufzeichnungen waren nicht nur künstlerische Arbeiten – sie waren wissenschaftliche Dokumentationen.

Warum Nature Journaling im Unterricht?

Beim Nature Journaling geht es nicht um „schönes Zeichnen“, sondern um:

  • genaues Hinsehen,
  • systematisches Beobachten,
  • Fragen stellen,
  • Zusammenhänge erkennen.

Wer ein Insekt zeichnet, beschäftigt sich automatisch intensiver mit Körperbau, Proportionen, Farben und Details. Diese intensive Auseinandersetzung kann die Artenkenntnis deutlich verbessern.

Unsere Fragestellung

Wir untersuchen derzeit, inwieweit Nature Journaling Schüler:innen dabei helfen kann,

  • ihre Umgebung bewusster wahrzunehmen,
  • biologische Vielfalt differenzierter zu erkennen,
  • und ihre Artenkenntnis nachhaltig zu steigern.

Erste Rückmeldungen zeigen: Das Arbeiten im eigenen Naturtagebuch stärkt nicht nur Fachwissen, sondern auch Motivation und Naturverbundenheit.